Sie stehen immer häufiger "neben sich" und fühlen sich vollkommen ausgelaugt? Vielleicht setzen Sie hier den ersten wichtigen Schritt in Richtung "Ausstieg aus dem Hamsterrad"!

Was ist Burnouttherapie?
Wie wirkt Burnouttherapie?
Burnouttherapie in meiner Praxis

Was ist Burnouttherapie?

Die Burnouttherapie ermittelt Stressfaktoren und begleitet anschließend die Behandlung körperlicher und seelischer Folgen einer chronischen, meist beruflichen Überlastung. Eine Behandlung erfolgt stets fachübergreifend und die Vielzahl der körperlichen Symptome erfordert eine stete ärztliche Versorgung. Die physische Regeneration steht im Vordergrund und dabei stehen Ihnen der Hausarzt oder Neurologe medikamentös stützend zur Seite. Nach einer ersten Stabilisierungsphase kann dann auch psychische Unterstützung begleitend in Anspruch genommen werden, um Ursachen zu erkennen und aufzulösen.

Als Auslöser generell gelten so genannte Stressoren. Diese werden unterschiedlich kategorisiert. Als “soziale Stressoren” gelten organisationsbedingte, rollenbedingte oder personenbedingte Stessauslöser. “Objektive Stressoren” können alltägliche Dinge sein, wie Schlafentzug, Lärm, intensives Licht, schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen. Daneben bestehen die “subjektiven Stressoren”, so wie beispielsweise negative Denkmuster, Ungeduld, Konkurrenzdenken, Perfektionsstreben, Angst vor Versagen und vor Rivalität. Hier setzt die Psychotherapie unterstützend und aufdeckend ein, um künftig die schädigenden Spiralen möglichst zu durchbrechen.

Wie wirkt Burnouttherapie?

Zunächst gilt es, durch Stabilisierung eine allgemeine Entspannung und Beruhigung des gestressten Systems zu erwirken. Der Zusammenhang zwischen Stress und Burnout gilt in der psychologischen Forschung als gesichert. Stressoren beeinflussen unser vegetatives Nervensystem dahingehend, dass es sympathikotone Reaktionen erhöht. Dies führt zu vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, erhöhtem Blutdruck und Muskeltonus mit gleichzeitig verminderter Verdauungstätigkeit und Immunabwehr. Der Körper schafft es nicht mehr von alleine die nötige parasympathische Regenerationsphase einzuläuten.

Eine Burnouttherapie sollte den gestörten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung wieder herstellen. Dies wirkt in Folge positiv auf Probleme des Herz-Kreislauf-Systems, Magen-Darm-Erkrankungen, geschädigte Immunabwehr und gestörte Sexualfunktionen. Behandelt wird außerdem die begleitende Depressive Störung und Blockaden in Konzentrations- und Lernfähigkeit. Auch auftretende Angsterkrankungen und Suchtgefährdung sollten in einer umfassenden Therapie Raum finden. Eine gut abgestimmte und ineinander greifende ärztliche und psychologische Betreuung ist deshalb sehr wichtig.

Burnouttherapie in meiner Praxis

Da diese Krankheit so vielseitig auftritt wie ihre Auslöser sind, kann ich an dieser Stelle nicht “Ihre” optimale Behandlung beschreiben. Wenn Sie nach einem Arztbesuch mit der Diagnose “Burnout” zu mir in die Praxis kommen, werden wir als erstes eine Analyse zweier Dinge erstellen: Ihre persönliche Stressoren-Analyse und die Stufenanalyse gemäß des Burnout-Zyklus nach Herbert Freudenberger. Die Ergebnisse daraus entscheiden dann über die Art der optimalen Behandlung für Sie. Es stehen uns dafür mehrere Ansätze zur Verfügung, um Ihr Stress-System wieder in Normallage zu führen.

Mit Übungen aus der Verhaltenstherapie könnten Sie lernen, Ihre Bewältigungsstrategien zu verändern, wenn Ihre Stressoren eher im sozialen Bereich liegen. In Gesprächstherapeutischen Sitzungen würden Sie über subjektive Stressoren wie antreibende Glaubenssätze und verinnerlichte Normen sprechen können. In der Atem- und Entspannungs-Therapie könnten Sie “einfach nur” wieder mit Ihrem Körper in Kontakt treten und dort die Selbstheilungskräfte durch körperliche Regeneration aktivieren. Wichtig ist dabei immer, dass Sie sich nach den Sitzungen gestärkt und wohler fühlen als vorher.

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